Rapid Prototyping

Das Prinzip des Rapid Prototyping

Das Prinzip:

In einer Prozesskammer wird Schicht für Schicht Kunststoffpulver aufgetragen und von einem rechnergesteuerten Laserstrahl verfestigt. Die mittels CAD-Datei ange- lieferten Geometriedaten werden in der Software verarbeitet und liefern Steuerdaten für die schichtweise Erzeugung jedes beliebigen, drei-dimensionalen Modells. Bisher geltende Grenzen des Machbaren können überschritten werden. Gebaut werden kann, was die Computerdaten vorgeben.

 

Die Oberfläche:

Die lasergesinterten Kunststoff- teile müssen nachbearbeitet werden. Entfernung von Kunst- stoffresten in Ecken und Vertiefungen der Teile und Glätten der unerwünschten Stufen auf der Oberfläche sind wichtige Voraussetzungen für ein perfektes Laser-Sinter-Modell.

 

Kunststoffreste in Ecken

Glätten unerwünschter Stufen

Mit der IEPCO-Microstrahl- technik wird die Oberfläche gezielt porentief sauber gereinigt. Granulat-Rückstände und nicht verschmolzene Lose- teile werden von der Ober- fläche entfernt.

 

porentief saubere Oberfläche

 

microgestrahlte Oberfläche

 

rechts:

Lasergesinterte Metallteile
(EOS-Verfahren)

Lasergesinterte Metallteile

 

Gleichzeitig wird die Oberfläche der Teile geglättet und uniformiert, was für die weitere Bearbeitung von entscheidender Bedeutung ist.

Für die hohen Qualitätsansprüche der Designer und Kunden sind solche microgestrahlten Oberflächen ein unbedingtes Muss.

 

Nachbearbeitung von Metall-Rohteilen

Die lasergesinterten Metall- Rohteile müssen nachbear- beitet werden. Nur die verdichtete, eingeebnete Oberfläche kann direkt als Spritzgusswerkzeug für diverse Kunststoffe verwendet werden.

 

Le Mans Race Car Porsche GT1

Bereits zwei Wochen nach der Konstruktion im 3D-CAD-System konnten die im Stereolithographieverfahren hergestellten Gehäusekomponenten des Getriebes feinbearbeitet und montiert werden.

Hier geht`s weiter mit einem ausführlichen Bericht über den Porsche GT1

Le Mans Race Car Porsche GT1